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Freitag, 25. Juni 2010

Ohne Italien und nur mit rechts...

Nur kurz: JA! Ohne Italien weiter bei der WM. Ich könnte mir zur Zeit kaum eine größere Genugtuung vorstellen. Warum? Weil ich diesen selbstverliebten, alten Calcio nicht mehr sehen kann und es nicht reichen darf, in 3 Spielen einmal 20 Minuten aufzuwachen oder von seinem Thron herunter zu steigen. Ich sehe mit Freude, dass sich doch die Mannschaften durchsetzen, die stabil hinten stehen aber auch immer etwas nach vorne arbeiten, stürmen, offensiv sind. Weiter so.

Noch was: Zum Thema CTRL-Verlust wurde ja schon viel gesagt. Schade FAZ :( Ich hätte gerne einen Eintrag über den Kontrollverlust über den eigenen Körper durch benutzen eines iPhone4 gelesen. Denn da darf man ja jetzt nicht mehr mit links telefonieren, sagt zumindest Steve Jobs 

Schönes Wochenende und am Sonntag wird England nach Hause geschickt ;)

Freitag, 21. Mai 2010

Shift of Expectations

Nachdem ich gestern einen Hinweis auf das veränderte Kräfteverhältnis im „War of the Web“ im ach so bösen Facebook gepostet hatte, brachte mich der Kommentar eines guten Kumpels darauf, dass sich tatsächlich immer mehr verschiebt. Offensichtlich tut sich einiges dieses Jahr im Netz und im Kampf um den mobilen Internetmarkt. Anscheinend reicht das aber google noch nicht und hat somit auch auf großer Bühne den Kampf ums Wohnzimmer und den Fernseher eröffnet. Nicht ohne sich die Unterstützung von 2 riesen Playern am Markt zu sichern. Dazu kommt die Herangehensweise von google an dieses Thema. Wo sie vor Jahren noch geschlossen und unübersichtlich agiert haben, kommen immer häufiger offene Standards und Ideen zum Einsatz. Google TV wird ebenso Open Source wie Android und Chrome es schon sind. Google vereint die Vorteile von Open Source mit der wirtschaftlichen Schlagkraft des Weltkonzerns Nummer 1. Wer ist denn eigentlich der Gegner, fragt man sich da? Der kleine angebissene Apfel und Steve Jobs, nicht geringer als ebenfalls einer der wertvollsten Konzerne der Welt. Ich für meinen Teil kann mit absoluter Sicherheit behaupten, dass noch nie ein Appleprodukt besessen habe, auch wenn ich schon immer mal mit welchen rumgespielt habe. Warum eigentlich nie? Ich war eben immer Fan von den etwas günstigeren und offeneren Systemen, auch wenn das vielleicht ein bisschen Bastelei mit sich brachte. Zumindest war dies früher so… Heute hat man ein Windows 7 in sensationeller Form (keiner spricht darüber, daher scheint es wirklich gut einfach nur zu funktionieren) und dazu die besten Möglichkeiten in der Cloud mit Hilfe von diversen Tools, u.a. auch googles eigene. Allein der Hinweis, dass ich auch mit meinem Mac das WiFi Tethering des Androidphones nutzen kann, oder die Musik aus iTunes mit Phone und TV (!) synchronisieren kann, auf einfachste Art und Weise, zeigt den Weg von google: „Wir können das alles, und wir schließen niemanden aus. Wenn Ihr (Apple) auch manch tolle Sachen könnt, so schließt Ihr ja doch Leute aus.“
Dies ist nichts anderes, als ein gewollter Kontrollverlust von google. Sie stellen die Daten, die Informationen, die sie sammeln anderen zur Verfügung. Der Konzern, der noch vor 1-2 Jahren als böseste, größte Datenkrake, die nichts anderes als die Weltherrschaft wollte, angesehen wurde, steht so langsam in einem anderen Licht da. Warum? Lustigerweise weil Facebook und Apple Sachen machen, die man eigentlich google zugetraut hätte. Daten sammeln und verkaufen, die Öffentlichkeit ausschliessen, Monopole anstreben…
Was kann man zur Zeit aus diesen Verschiebungen im Markt lernen? Die eigenen Ansichten sind und sollten immer offen für Veränderungen sein. So, wie sich ein guter alter Freund von Apple verabschiedete, als sie anfingen intel Cores einzusetzen – und er war ein riesiger Applefan – so bin ich mittlerweile ein riesen google Fan. Nicht ohne dieses ungute Gefühl, doch zu viel von mir preizugeben, dennoch mit der Entscheidung, dass ich vielleicht bald meinen fb-Account löschen könnte. Eines ist aber seit den jüngsten Entwicklungen klarer als je zuvor: Nen iPhone brauch ich so schnell nicht :)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Alle Gleich, oder wie?

Also eigentlich wollte ich ja über den Anfang vom Ende von Facebook schreiben, aber das wäre etwas hoch gegriffen. Unbestreitbar gewinnt Facebook in Deutschland immer mehr User, und auch ich mag die Features und Verbindungen zu meinen Bekannten eigentlich nicht mehr missen. Allerdings mehren sich - parallel zu dem Meinungsumschwung über Apple - die kritischen Meinungen über die Privatsphären Politik von Zuckerberg und Konsorten. Das geht sogar so weit, dass Facebook heute ein Allhands Meeting zu dem Thema einberufen hat. Man darf gespannt sein, was dabei rauskommen wird.
Eigentlich wollte ich auch auf entsprechende Artikel hinweisen, die Facebooks Verhalten anprangern oder das fast offensichtliche ansprechen und sagen, dass Privatsphäre von gestern ist. Das sind alles interessante Artikel und interessante Ansichten, Fakt bleibt: Jeder ist selbst verantwortlich dafür, was er von sich Preis gibt. Jede Firma ist selbst dafür verantwortlich, was sie an andere Portale abgibt um dann einen Nutzen daraus zu ziehen (die ersten Gerüchte über eine 290%ige Steigerung der Verbreitung der Artikel wegen dem "Like It" Button). Da das Thema aber noch sowas von offen ist, wer den War of the Web gewinnen wird, kam mir passend folgender Artikel der guten @terrorzicke über die aktuelle Schulpolitik unter: Welche Schulform ist die richtige? 
Dieser Artikel hat mich sehr bewegt und spricht mir direkt aus der Seele. Mir kam in dem Zusammenhang direkt mein alter Deutschlehrer in den Sinn, der ein Verfechter der 68er Proteste war und sich ganz klar links positionierte. Seine Kinder schickte er auf eine Privatschule, er selbst war Lehrer an einem humanistischem Gymnasium. Dies ist nur ein weiteres Beispiel, warum Politiker unglaubwürdig sind und unglaubwürdiger werden. Es gibt sie nicht mehr, die Idealisten, die auch tatsächlich sich so verhalten, wie sie Politik machen wollen. OK, die Liberalen vielleicht, die geben wenigstens zu, dass Geld die Welt regiert ;)
Somit wünsche ich Euch einen schönen Vatertag und kommentiert bitte terrorzicke Ihren Artikel, er bringt die Sachlage auf den Punkt.

Samstag, 24. April 2010

Steve Jobs - der Planwirtschaftler, part 2

Ich dachte ja eigentlich, das Thema ist erstmal nur eine kleine Theorie, aber was muss ich da die Tage lesen? Man darf nur 2 iPads pro leben kaufen? Ihr glaubt das nicht? Hier könnt Ihr das nachlesen.
Unglaublich, da macht ein Typ einfach ein bisschen freie Marktwirtschaft, Globalisierung im Kleinen und im Prinzip nix anderes als die Leute, die Ihre iPads auf ebay vertickern, und das noch ohne Gewinn, und dann wird er von Apple so abgestraft. Ohne auch nur eine sinnvolle Erklärung zu bekommen.
So soll also jeder Apple Kunde (?) nur 2 iPads in seinem ganzen leben kaufen dürfen? Was für ein Plan ist das? Genau da ist der Punkt - "Plan" - wie in Planwirtschaft. Die Geschichte lehrt uns, dass das nicht gut gehen wird. Die Globalisierung - egal wie man dazu steht - ist gerade durch das Netz noch schneller voran geschritten. Leute sind bereit auch selbst für Transportkosten aufzukommen, wenn sie Ihre Ware wo auch immer her bekommen. Ich habe auch schon diverse Sachen in Amerika bestellt und bekam sie ohne Umstände nach Deutschland geliefert. Wozu soll ich auf einen Distributor in Deutschland oder Europa warten, der diese Dinge vielleicht gar nicht in seinen Verkauf nehmen will? Ich weiss, das klingt jetzt stark nach Jeff Jarvis, aber der Nischenmarkt ist eben global. Und wenn Firmen nicht überall hinliefern können, dann wird es immer mehr Situationen geben, wo eben ALLE etwas länger warten müssen, bis etwas für alle genug da ist, anstatt das manche Nationen bevorteilt werden. Durch gute Technologie Standards weltweit haben wir eben die Möglichkeit, das Handy aus den US auch in D-Land einzusetzen.
Ich warte und hoffe auf die Firma, die Ihren nächsten weltweiten Schlager eben auch weltweit gleichzeitig anbieten wird. Sei es Nintendo, Sony, MS oder sonstwer. Die Möglichkeiten sind schon lange gegeben und wie man sieht, nutzen es auch immer mehr Leute, wieso also nicht? Und wieso versuchen, dies zu regulieren? In einer Planwirtschaft gewinnen nur die, die sich bestechen lassen und der Rest geht unter. Think about that, Steve.


So, jetzt aber Sonne, Luft und BBQ, habt ein schönes WE!

Samstag, 17. April 2010

Steve Jobs - der Planwirtschaftler?

Es ist Samstagnacht, eigentlich wollte ich ja auf ner Party sein, aber wie sich das immer so ergibt... Schmökere ich also im Netz und stolpere über die News von mashable.
Steve Jobs will also nicht, dass Apps für seine Hardware aus "gemixtem" Code und oder auch mit z.B. Flashinhalten aufgepeppt werden. Abgesehen davon kontrolliert er ja bereits, welche Inhalte zensiert werden sollten, und welche nicht. Was versucht er da?
Will er der erste Nichtpolitiker sein, der an der Idee Planwirtschaft scheitert? Er hat kein Monopol, benimmt sich aber irgendwie so. Seine Aussagen zeugen von einer Art Größenwahn, wie ich sie - zumindest stell ich mir das so in meiner Erinnerung vor - vor nem guten Jahrzehnt von Bill Gates gehört habe. Und was ist passiert? Nach zehn Jahren muss in Windows die Browserwahl freigestellt werden, gleichzeitig hat sich MS auf seine Ursprünge besonnen und das wohl zur Zeit beste Betriebssystem auf den Markt gebracht, welches für Normalnutzer zugänglich ist.
Ich glaube, dass Jobs die falsche Richtung eingeschlagen hat, auch wenn er zur Zeit erhebliche Produktionsschwierigkeiten hat, weil der Absatz des iPad höher als erwartet ausfällt (oder ist das ein Marketingschachzug?).


Naja, dies waren also so meine Gedanken letztes Wochenende. Und jetzt? Nun, ich sitze gemütlich auf meiner Terrasse in der Sonne, den Laptop aufm Schoss, lastfm spielt mir irgendwelche Empfehlungen vor, mein Sohn hat mich gerade schon Fußballtechnisch gefordert und die Vorbereitungen für lecker Grillen und ein gemütliches WE sind in vollem Gange. In diesem Sinne verbleibe ich und wünsche Euch ein wirklich relaxtes Wochenende. Genießt die Zeit!